mismi

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Sonstiges/Obertürenschließer #1517

    mismi
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    Nun ist es amtlich bestätigt – keine Nachrüstpflicht zum Einbau von Obertürschließern

    Vom zuständigen Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Referat 21 | Baurecht wurde uns heute auf unsere Anfrage schriftlich bestätigt, dass keine Nachrüstpflicht zum Einbau der Obertürschließer besteht.

    Der Verweis auf eine gesetzliche Vorgabe zur Begründung des Einbaus von Obertürschließern, wie im Schreiben vom 16.12.2016 die Genossenschaft die Nutzer informierte, ist somit falsch.

    Auch die Begründung des Vorstandes der WG-CZ zu einem Widerspruch von 5 Vertretern der von ca. 60 Mitgliedern unterstützt wurde

    ….Ihre Lesart der Thüringer Bauordnung wird bedauerlicherweise von den Fachleuten nicht geteilt. In § 35 Abs. 6 Punkt 3 sind unter „sonstige Nutzungseinheiten“ gerade Wohnungen gemeint. Hier ist gefordert „… mindestens dichtschließend (Anm.: ist gegeben) und selbstschließend (Anm.: das sind die Obertürschließer)“ ….

    ist nicht richtig.

    Es ist äußerst bedauerlich, dass in einer für eine Genossenschaft untypischen Verfahrensweise wiederholt Maßnahmen einseitig ohne Berücksichtigung von Mitgliederinteressen mit unzutreffenden Begründungen durchgesetzt werden sollen. Eine der letzten Maßnahmen war der Einbau von Aeropac Geräten zu angeblichen Schallschutzmaßnahmen, in dessen Auswirkungen wir kältere Wohnung durch Undichtheit, höheren Heizkostenverbrauch etc. unter der wir heute zu leiden haben. Eine weitere Maßnahme war der Einbau von Zwangslüftungen mit den Auswirkungen von Wärmeentzug , Trockenheit und höhere Heizkosten etc.

    Wann begreift dieser Vorstand endlich, dass wir eine Genossenschaft und kein gewöhnlich marktwirtschaftlich orientiertes Immobilienunternehmen sind.

  • als Antwort auf: Sonstiges/Obertürenschließer #1507

    mismi
    Teilnehmer

    Hallo,
    ungeachtet eines offenen Widerspruches an die Geschäftsführung zu dem Einbau der „Obertürschließer“ hat sich sich nunmehr kurzfristig die zur Vollstreckung beauftragte Firma „JZ Meisterbetrieb“ mit einer Vollzugsandrohung an die Nutzer der Breitscheidstraße 1-29 zwecks Ausführung gewendet. Es ist unfassbar, mit welcher Ignoranz die Geschäftsleitung der WG Mitgliederinteressen ignoriert. Jeder noch so sachliche Einwand durch Mitglieder und Vertreter wird durch die Geschäftsleitung abgebügelt – sind wir denn noch eine Genossenschaft????? Was macht derAufsichtsrat ?????

  • als Antwort auf: Satzung / Thema Vertreterrat #1478

    mismi
    Teilnehmer

    Hallo Horsti,
    nichts gegen eine eigene Meinung, wenn sie denn eine ist, dein obiger Beitrag ist jedoch recht populistisch …großes Rad drehen.., was soll das? “ oder
    …wenn jeder seinen richtigen Namen nennt, würde man sich wahrscheinlich auch dreimal überlegen …“
    Die Initiatoren dieses Portales scheuen sich nicht ihre Namen zu nennen, schau einfach mal unter den Button, „wer sind wir“. Viel wichtiger wäre, Du äußerst deine Meinung als Vertreter qualifiziert zu den aufgeworfenen Themen, auf solche Beiträge sind wir gespannt, bitte überdenke mal deine Haltung. Wir wollen einfach nur mehr Ehrlichkeit, Transparenz (will auch unser Vorstand) und Mitbestimmung. Wir denken, dass dieses Anliegen legitim ist. Im Übrigen, das ist ein Portal zur Meinungsfindung und -bildung für die Vertreter unserer Genossenschaft. Jeder Vertreter ist zur Mitwirkung aufgerufen – auch Du. Wir würden uns auf eine Mitarbeit freuen.
    M. Schmidt/Vertreter

    Zitat des Tages:
    Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat.
    Heinrich Heine, geb. 1797

  • als Antwort auf: Satzung / Thema: Nutzungsentgelt (NE) #1476

    mismi
    Teilnehmer

    Hallo Horsti,
    zu deinem Kommentar vom 11.12.2016: steht die Forderung nach sozialgerechtem und modernen Wohnraum (mit verbreiterten Balkonen, Fahrstühlen etc.) zu einem vertretbaren Nutzungsentgelt im Widerspruch – ich denke nein, zumal es WG’s gibt, die das verwirklichen, unser Problem ist, das ein Großteil unseres Nutzungsentgeltes vom Vorstand satzungswidrig in Luxusbauten zu Lasten der Investitionen in den Altbaubestand verwendet wurde. Da das Kind nun einmal in den Brunnen gefallen ist, sollten wir Vertreter mehr Mitbestimmung bei der Planung und Tätigung weiterer Investitionen und bei der Gestaltung der Nutzungsentgelte einfordern. Ich hoffe, dass mehr Mitbestimmung der Vertreter auch ihr Anliegen ist.

     

  • als Antwort auf: Satzung/Thema: Satzungsänderung #1404

    mismi
    Teilnehmer

    Nichts spricht gegen die Investition in modernen Wohnbau, wenn sie denn dem Fördergedanken entspricht. Die gegenwärtige Entwicklung unserer Genossenschaft mit dem vom Vorstand betriebenen Bau von Luxusobjekten wie der Sonne und dem Kauf des Ricarda Ruch Hauses und das zu Lasten von Investionen in den Altbestand, der seit Jahren vernachlässigt wurde, zeigt die Notwendigkeit von mehr Mitbestimmung, die nur durch eine Satzungsänderung erreicht werden kann. Ich begrüße und unterstütze diese Initiative.
    ein Vertreter aus Lobeda

  • als Antwort auf: Sonstiges/Obertürenschließer #1508

    mismi
    Teilnehmer

    Hallo Horsti,

    Der Text in der Thüringer Bauordnung § 35 Abs. 6 lautet:
    (6) In notwendigen Treppenräumen müssen Öffnungen
    1. zu Kellergeschossen, zu nicht ausgebauten Dachräumen, Werkstätten,
    Läden, Lager- und ähnlichen Räumen sowie zu sonstigen Räumen und
    Nutzungseinheiten mit einer Fläche von mehr als 200 m2, ausgenommen
    Wohnungen
    , mindestens feuerhemmende, rauchdichte und selbstschließende
    Abschlüsse,

    – es geht um NE über 200qm und nicht bis 200qm,
    – Wohnungseinheiten sind von solchen Maßnahmen ausgeschlossen

    deine Bemerkung: ….Was den Brandschutz angeht, denke ich, sollten wir die Bequemlichkeit hinten anstellen. Wichtig ist doch, dass alle sicher aus dem Haus kommen, oder?! …

    wirst Du bestimmt revidieren, wenn Du mal eventuell unvorsichtiger Weise vor die Tür getreten bist und diese dann einfach zufällt und der herbeigerufene Schlüsseldienst Dir eine saftige Rechnung präsentiert. Diese Gefahr besteht bei vielen von uns, insbesondere bei älteren Leuten und Familien mit Kindern.
    Das Brandschutzargument steht hier auf schwachen Füßen, zumal ohne gesetzlich Vorgabe.
    M. Schmidt
    Vertreter

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