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  • als Antwort auf: Sonstiges/Obertürenschließer #1523

    admin
    Keymaster

    Gesprächsergebnisse 24.01.17 zum Thema OTS, Nebenkosten und Lüfter

    Von unserer Seite haben teilgenommen die Vertreter:

    Michael Schmidt, Mike Adrion, Bernd Häcker, Dr. Gottfried Schmidt, Helmut Kubin, Dieter Seela

    Uns gegenüber saßen die Entscheider der WG-Verwaltung sowie auf deren Einladung die Herren Fehrmann, Bauordnungsamt und Haug, Feuerwehr.

    OTS:
    nach einiger Diskussion bestand Einigung darüber, dass die betreffenden Regelungen in der Thüringer Bauordnung auf unsere Häuser wegen des Bestandsschutzes nicht angewendet werden können. Diese Regelungen müssen beachtetet werden bei Neubau, wesentlichen Änderungen oder einer Anordnung im Falle vieler gravierender Brandschutzmängel – auch dies alles trifft auf uns nicht zu. Eine Anordnung seitens des Bauordnungsamtes zum Einbau der Obertürschließer in Bestandswohnungen wurde auch nicht erlassen.

    Der tatsächliche Zwang aus Sicht des Vorstands besteht aber nun darin, daß dieser Bestandsschutz durch ein vorliegendes Brandschutzgutachten gebrochen wird, in dem diese OTS als „Ertüchtigung und Aufwertung des Treppenhauses gesehen werden“. Dieses Gutachten wurde durch die WG CZ in Auftrag gegeben, da angesichts eines Brandopfers in 2015 in der L.-Herrmann-Str. durch das Bauordnungsamt eine allgemeine Untersuchung der Brandschutzsituation im hiesigen Umfeld veranlaßt wurde. Hr. Boshold wies darauf hin, dass die Leitung der WG durch dieses Gutachten den Bestandsschutz hinten anstellen muß und dabei keinen Entscheidungsspielraum hat, da ansonsten im Falle eines späteren Schadensereignisses, das durch OTS hätte gemindert oder verhindert werden können, erhebliche juristische Konsequenzen drohen. Hierzu existiert unseres Wissens leider noch keine adäquate Rechtssprechung, so daß die juristische Beurteilung schwer möglich ist. Die Leitung der WG bleibt somit beim Einbau der OTS und kündigt an, dies notfalls durchzusetzen. In Fällen, wo der Einbau von Bewohnern abgelehnt wurde, wird einmalig ein neuer kostenloser Termin angeboten.

    Das Brandschutzgutachten wurde uns auf Anfrage leider nicht ausgehändigt, kann aber in den Geschäftsräumen eingesehen werden, wie uns der Vorstand versicherte.

    Nebenkosten und Lüfter:
    Stromkosten:
    Für den Lüfter ist gemäß gesetzlicher Auflage ein Unterzähler vorhanden. Dieser Betrag wir vom Hausstromzähler subtrahiert, somit erfolgt keine Doppelberechnung

    Schornsteinfeger:
    Das Hauptrohr der Lüftungsanlage muß gereinigt werden, was die Lüfterfirma zwar auch könnte, aber beim Schornsteinfeger wegen der dort bereits vorhandenen Technik preiswerter ist – daher extra Schornsteinfegerleistung

    Lüfter:
    Die Lüfterleistung entspricht der gesetzlichen Vorgabe für Zwangslüftung. Diese Leistung konnte vom Sollwert 40m3 auf 25m3 dadurch abgesenkt werden, da ein Feuchtesensor vorhanden ist.

    Auswertungen des Energieverbrauchs vor und nach dem Einbau dieser Aktivlüftung in anderen Häuser hätten ergeben, dass sogar ca. 20% weniger Verbrauch vorliegt. Hier müssen wir wohl unsere eigene Beobachtung in den nächsten 1-2 Jahren abwarten.

    Die Belästigung durch Rauschen und Klopfgeräusche wurde durch uns intensiv thematisiert sowie Änderungen vorgeschlagen und gefordert. Die Machbarkeit dieser Verbesserungen wird nun in Tests geprüft und im positiven Fall umgesetzt. Hier sind wir eingebunden, werden weiter dranbleiben und informieren.

    Sonstiges:
    Wir haben deutlich gemacht, dass wir nicht nur in unserem Namen sprechen, sondern als Vertreter ausdrücklich die Interessen einer Vielzahl unserer Mitbewohner vertreten, was wir

    a) als unsere selbstverständliche Vertreteraufgabe verstehen und

    b) wir bei Bedarf dokumentieren würden.

    Hr. Boshold hat auf diese Dokumentation verzichtet und seinerseits darauf hingewiesen, dass wir außerhalb der jährlich 1x stattfindenden Vertreterversammlung keine Vertreterrechte haben und wir in dieser Veranstaltung somit von ihm auch nicht als Vertreter sondern nur als Beschwerdeführer wahrgenommen werden. Diese gegensätzlichen Position werden wir weiterhin thematisieren mit dem Ziel, ein Umdenken beim Vorstand und Aufsichtsrat zu erreichen.

    Mit genossenschaftlichen Grüßen
    eure Vertreter

    Michael Schmidt
    Mike Adrion
    Bernd Häcker
    Dr. Gottfried Schmidt
    Helmut Kubin
    Dieter Seela

  • als Antwort auf: Sonstiges/Obertürenschließer #1513

    admin
    Keymaster

    Vertreterinitiative:
    Mit Schreiben vom 16.12. 2016 wurden die Genossenschaftsmitglieder der R.- Breitscheid Str. 1-29 über den Einbau von „Obertürschließern“ informiert. Der Einbau sollte recht kurzfristig durch eine von der WG beauftragten Firma ausgeführt werden. Eine rechtssicher Begründung enthielt das Schreiben nicht, dagegen einen Verweis auf einen Paragrafen des BGB, dass die Nutzer diesen Einbau als duldungspflichtige Maßnahmen hinzunehmen haben. Dass der Einbau in einer Schnellaktion durchgeführt werden sollte, erzürnte die meisten der betroffenen Nutzer. Sie wendeten sich mit der Bitte an uns Vertreter, die Notwendigkeit und die Rechtslage hierzu zu überprüfen. Nach Prüfung der dieser Maßnahme zu Grund legenden Rechtsvorschrift wie die Thüringer Bauordnung konnten wir keine begründete Notwenigkeit zum Einbau von Obertürschließern erkennen und legten im Namen der Nutzer einen Einspruch ein. Dieses Schreiben wurde auf Grund der Kürze der Zeit und unmittelbar vor Weihnachten von 5 Vertretern mit dem Verweis der Vertretung von diesen ca. 60 dem Vorstand bekannten Nutzern unterzeichnet und an den Vorstand gesendet.

    Antwort des Vorstandes:  der Einbau der OTS erfolgt wie geplant Mitte Januar, die Vertreterschaft für die 60 Mitglieder durch die 5 Vertreter wird nicht akzeptiert, die mittlerweile von den Bewohnern separat an den Vorstand gerichteten Einwände wurden zurückgewiesen, zur Klärung des Sammelwiderspruch wurden nur die 5 betreffenden Vertreter zu einem Gespräch am 24.01. 2017 eingeladen, – somit eine Woche nach Vollzug des Einbaus der OTS. Die ca. 60 Bewohner sollen außen vor bleiben.

    Das ist die praktizierte Transparenz, mit der unser Vorstand visuell und verbal wirbt. Es sollte sich jeder ein Bild machen, wie die Realität in unserer Genossenschaft ist. Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass der Vorstand unsere Genossenschaft als sein Unternehmen betrachtet, in der er schalten und walten (investieren aufs gerade Wohl) kann wie er will, ohne die Interessen der Nutzer zu berücksichtigen – siehe Sonne, Sonnenhof, Ricarda Huch Haus. etc.. Wir, die überwiegende Anzahl der Mitglieder sind jedoch Wohnungsnutzer. Wir wollen zeitgemäß modernen Wohnraum, in dem wir uns wohl fühlen und den wir möglichst lange – bis ins hohe Alter nutzen wollen, und wieviel Wohnungen hätte man mit diesen Investitionsmitteln modernisieren können, statt die in die durch den Vorstand veranlassten o.g. Objekte zu investieren.
    Es ist unser Geld und über die Verwendung unseres Geldes wollen wir ein Mitbestimmungsrecht haben – das ist Genossenschaftsprinzip und das wäre Transparenz!!

    Für interessierte Vertreter kann der gesamt Schriftverkehr zu diesem Thema bei uns eingesehen werden.

    Schreiben von Nutzern zu den OTS an den Vorstand:
    Nutzer1
    Nutzer2

  • als Antwort auf: Fahrstühle #1361

    admin
    Keymaster

    Sehr schönes Thema.

  • als Antwort auf: Fahrstühle #1310

    admin
    Keymaster

    Ich finde, alle Wohnblöcke sollten einen Fahrstuhl erhalten.

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