außerordentliche Vertreterversammlung

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    admin
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    Für die Mitglieder unserer Genossenschaft kam die Meldung in der TLZ/OTZ überraschend, dass eine Stelle des Vorstandes durch Herrn Voß (Anzeige vom 14.10.2017 in der TLZ/OTZ) 7118-otz:Stellenausschreibung neu ausgeschrieben wurde. Auf Nachfrage zu einer Begründung erhielt ein Vertreter die lapidare Antwort vom Aufsichtsrat, dass der Vertrag von Herrn Boshold durch den Aufsichtsrat nicht verlängert wurde. Eine Begründung erfolgte nicht. Stattdessen die Information, dass diese Entscheidung allein im Ermessen des Aufsichtsrates liegt. Diese Entscheidung traf Herrn Boshold, die Mitarbeiter, die Vertreter, die Mitglieder und sicher auch die beiden weiteren Vorstände und die Partnerfirmen unerwartet. Unerwartet deswegen, weil die Arbeit der Vorstände in allen bisherigen Vertreterversammlungen gelobt wurde. Wenn Sie als gewissenhafte Leser der „Wir“ die darin beschriebene Entwicklung unserer Genossenschaft mit dem Sanierungsprogramm für Bestandswohnungen, dem Neubauprogramm, das soziale Engagement mit der Unterstützung vieler Aktivitäten vor allem bei der Kinder- und Jugendarbeit oder die Förderung des Zusammenlebens betrachten, ist die Entscheidung des Aufsichtsrates nicht nachvollziehbar. Vom Prüfungsverband der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. wurde wiederholt ein sehr gutes Prüfergebnis des Jahresabschlusses und folglich eine gute Arbeit des Vorstandes bestätigt. Auf dem Jahresempfang unserer Genossenschaft wurde das beste Betriebsergebnis unserer Genossenschaft auch vom Aufsichtsrat gewürdigt.

    Herr Boshold wurde in einer kritischen Phase zum Vorstand berufen, als unsere Genossenschaft durch Missmanagement des Vorstandes um Herrn Reichardt in eine wirtschaftliche Schieflage geraten ist und Unregelmäßigkeiten sogar eine gerichtliche Auseinander zur Folge hatten. Im Übrigen war zu Zeiten von Herrn Reichardt bereits Herr Voß Mitglied des Aufsichtsrates.

    Was veranlasste den Aufsichtsrat, einen solch erfolgreichen Manager mit so viel Verdiensten bei der Rettung und außerordentlich guten Entwicklung unserer Genossenschaft den Vertrag nicht zu verlängern?

    Eine Personalentscheidung zu der wichtigsten Funktion in einer Genossenschaft sollte zumindest für die Mitglieder und Vertreter nachvollziehbar sein. Als Vertreter haben wir ein Auskunftsrecht. Bis heute hat der Aufsichtsrat uns seine Entscheidung nicht begründet.  Mittlerweile wurde bekannt, dass Herr Buckreus die Nachfolge von Herrn Boshold antreten soll. Nun sollte man wissen, dass der Herr Buckreus eine nicht unumstrittene Personalie ist. Er war bereits bis 2011 im Vorstand und kündigte das Arbeitsverhältnis, angeblich aus persönlichen Gründen, nachdem einige seiner Entscheidungen – wie z.B. eine flächige Erhöhung der Nutzungsentgelte – zu heftiger Unruhe unter den Mitgliedern der Genossenschaft führten 5811-otz Kündigung Buckreus. Die gleiche Masche zog er aktuell in einer Wohnungsgenossenschaft in Freiberg ab, in der er zurzeit als Vorstand tätig ist. Auch dort gingen viele Genossenschaftler auf die Barrikaden, wie einer entsprechenden Pressemeldung zu entnehmen ist 301117-Mieterhöhung Freie Presse

    Da die Art und Weise der Personalentscheidung und -auswahl zu großen Irritationen bei den Mitgliedern, den Mitarbeitern, den Partnern der WG-CZ und sicher auch bei dem verbliebenen Vorstand führte und negative Auswirkungen auf die weitere Entwicklung unserer Genossenschaft zu befürchten sind, sahen einige Vertreter es für dringend geboten eine außerordentliche Vertreterversammlung einzuberufen. Dieses Verlangen wurde durch eine Mehrzahl der Vertreter befürwortet.

    Michael Schmidt
    Vertreter

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