Satzung / Thema: Änderung bei Investitionen

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Dieses Thema enthält 2 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  nordler vor 11 Monate, 1 Woche.

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  • #1435

    admin
    Keymaster

    Mehr Mitsprache der Vertreter bei Investitionen:

    Bei allen Ausgaben unserer Genossenschaft geht es um das Geld der Mitglieder. Investitionen sind hierbei die extensivste Ausgabeart. Die in der Vergangenheit getroffen Investitionsentscheidungen verursachten sehr häufig Irritationen bei den Mitgliedern der Genossenschaft – siehe Bau der Sonne und Sonnenhof und neustens Kauf und Umbau des Ricarda Huch Hauses.

    Nach §2 des gültigen Statuts ist Zweck unsere Genossenschaft die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und  sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Definitiv entsprechen „Luxus-Prestigeobjekte“, wie die Sonne und Sonnenhof wie auch neustens das Ricarda Huch Objekt nicht den Kriterien des §2 Absatz 1 des Statuts unserer Genossenschaft.

    Da es sich hierbei um viel Geld der Mitglieder handelt, müssen diese folglich über ihre Vertreter nicht nur ein Mitspracherecht, sondern explizit auch ein Entscheidungsrecht bei Investition ab einem bestimmten Wert haben. Dieses ist in der Satzung zu verankern.  Erforderlichenfalls ist die Aufnahme eines gesonderten Paragraphen der ausschließlich die Planung und Ausführung von Investitionen regelt zu prüfen. Hierzu sind die einschlägigen §§ 16, 22, 23, 31 zu ändern.

    Ein Gedanke hierzu wäre, dass Investitionen >500 TEuro der Zustimmung der Vertreterversammlung bedürfen. Der Vorstand hat hierzu den Investitionsplan der Vertreterversammlung vorzutragen, zu verteidigen und durch Beschluss genehmigen zu lassen. Durch diese Maßnahme wird die operative Geschäftstätigkeit das Vorstandes nicht beeinträchtigt.
    Diese Verfahrensweise ist ein entscheidendes Kriterium für Transparenz in unserer Genossenschaft.

    Liebe Vertreter es liegt an Euch, inwieweit wir künftig die Geschicke unserer Genossenschaft mitbestimmen werden. Schreibt bitte hier zu diesem Thema Eure Meinung, ob ihr auch oder auch nicht für mehr Mitbestimmungsrecht in dieser wichtigen Angelegenheit seit!

    oder

    Wollt Ihr auch, dass wir zunehmend in Luxusbauten investieren ohne vorher den Altbaubestand zu sanieren (der Bestand von Wohnungen, in dem die meisten unserer Mitglieder wohnen, die ein vordergründiges Anrecht auf modernen sozialverträglichen Wohnraum haben – dazu zählen verbreiterte Balkone, Fahrstühle, wo erforderlich und das zu bezahlbaren Preisen etc.)!
    Das entspricht den Fördergedanken unserer Genossenschaft, und darauf sollte sich die Geschäftspolitik unseres Vorstandes orientieren !

  • #1467

    GustaviP
    Teilnehmer

    Meine Meinung zum Thema Investitionen. Die WG-Leitung sollte in Abstimmung mit dem Vorstand einen Investitionsplan, in welchem die einzelnen Objekte ausgewiesen werden, für das jeweilige Folgejahr und die Jahre danach aufstellen. Dieser ist objektbezogen durch die Vertreterversammlung zu bestätigen, abzuändern oder abzulehnen. So können Entwicklungen, die m.E. nicht im Interesse der Mitglieder sind, wie der Bau des Sonnenhofes und auch der Bau anderer Wohnungen im oberen Ausstattungssegment (Nord 2 und 3), vermieden werden. Vielleicht ist die Mehrheit der Mitglieder ja auch anderer Meinung. Eine Abstimmung über den Investplan in einer Wohnungsgenossenschaft ist m.E. jedoch unbedingt erforderlich.

  • #1490

    nordler
    Teilnehmer

    Auch ich halte ein Mitspracherecht der Vertreter hier für unbedingt notwendig.
    Man kann mit früheren Vertreterabstimmungen einverstanden sein oder nicht, aber sie wurden z.B. bei der „Sonne“ gefragt. Bezüglich des „R.-Huch-Hauses“ haben sich Vorstand und Aufsichtsrat gleich gar nicht mehr um die Meinung der Vertreter und damit der Mitglieder geschert.
    In diese Richtung darf es nicht weitergehen!

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